Deutsch-Chinesische Gesellschaft Bodensee (DCGB) lädt Generalkonsul Kreutzberger aus der V.R. China zu einem Vortrag ein

Dr. Peter Kreutzberger hält den Vortrag

Am 05. 12. 17 sprach Generalkonsul Kreutzberger zum Thema „China nach dem 19. Parteitag der KPCh - Tendenzen und Perspektiven“.

Generalkonsul Kreutzberger gilt als profunder Kenner Chinas. Er beschäftigt sich intensiv mit diesem Land seit Jahrzehnten, hat Lehraufträge an mehreren chinesischen Universitäten, spricht fließend die Sprache und war in unterschiedlichen diplomatischen Funktionen im Lande tätig, derzeit als Generalkonsul in Shenyang zuständig für mehrere Provinzen in Nord-Ost-China.

Eines der Ziele der DCGB ist es einen Beitrag zur Völkerverständigung zwischen Deutschland und China zu leisten. Durch die freundliche Unterstützung des Vereinsmitgliedes Herrn August Schuler (MdL) war es möglich die Veranstaltung in diesem Rahmen durchzuführen.

Zunächst fand eine Besichtigung der EBZ Gruppe, die eine Niederlassung in der Provinz Shenyang unterhält, statt.  Danach wurde der Generalkonsul vom ersten Bürgermeister Simon Blümcke im Rathaus empfangen. Anschließend ging es zum Vortrag im Kornhaussaal.

In China hat sich in den letzten Jahrzehnten eine rasante wirtschaftliche und auch gesellschaftliche Entwicklung vollzogen, der sich Viele im Westen nicht bewusst sind. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und China haben für beide Länder große Bedeutung und entwickeln sich weiter allerdings im Rahmen unterschiedlicher politischer und weltanschaulicher Systeme.

Generalkonsul Kreutzberger erläuterte in seinem Vortrag diese komplizierten Zusammenhänge und verwies auf Tendenzen die sich aus dem letzten Parteitag der KPCh ergeben können, insbesondere die Erneuerung und Etablierung der kommunistischen Partei in allen Lebensbereichen. XI‘s „China Traum“ ziele darauf, Chinas vergangene Glanz und Gloria wiederherzustellen. China soll bis 2050 zu einer globalen Führungsmacht erstarken, zu einem „Großen, modernen sozialistischen Land werden, das reich, stark, demokratisch, kultiviert, harmonisch und schön ist.“

Eine lebhafte Diskussion über die weiteren Perspektiven der Deutsch -Chinesischen Beziehungen unter diesen Prämissen mit Schwerpunkt wirtschaftlicher Themen beendete den hochinteressanten Vortrag.

                                                                                                    von Dr. Ulrich Staudacher

 

Unsere Mondfest Feier und das Jubiläums- und Einweihungsfest der deutsch-chinesischen Gesellschaft Bodensee

von links Vize General Konsul Weiping, Xing; OB Weingarten Markus Ewald; 4 Geschwister Familie Zhu; Geschäftsführer des KOBs Dr. Büchele; MdL August Schuler; Michael Jauch; Dr. Xuan; Martin Mohr

Am 17.09.2016 haben wir zusammen mit Freunden, Liebhabern der chinesischen Kultur und  Verwandten das chinesische Mondfest sowie das Jubiläums- und Einweihungsfest unserer deutsch chinesischen Gesellschaft Bodensee gefeiert. Insgesamt haben über 100 Gäste an den Feierlichkeiten teilgenommen. Über die zahlreichen Besucher haben wir uns sehr gefreut. Es zeigt, dass die deutsch chinesische Freundschaft in Oberschwaben aktiv gelebt wird und der Verein mit Leben gefüllt ist.

Wir durften uns glücklich schätzen, dass zahlreiche Vertreter aus der Politik sich trotz an diesem Tag stattfindender wichtiger Termine, die Zeit genommen haben, eine Rede auf unserem Fest zu halten.

Manne Lucha, MdL und Minister für Soziales und Integration, erklärte in seiner ansprechenden Rede, dass jeder einzelne Mitbürger von Völkerverständigung profitiert und somit die Vereinsarbeit ein wichtiger Bestandteil hierbei ist. Darüber hinaus, gehe es auch um die wirtschaftliche Stärkung des Standorts Baden-Württemberg.

Der stellvertretende chinesische Generalkonsul Weiping Xing hat die lange Anreise aus Frankfurt in Kauf genommen, um den Verein zu begrüßen. In seiner Rede hat er dargelegt, dass der Dialog zwischen diesen zwei Kulturen eine unerschöpfliche geistige Quelle bildet, die sowohl privat bereichernd ist als auch die wirtschaftlichen Beziehungen stärkt.

 

In seiner Ansprache hat August Schuler, MdL und Vertreter des Ravensburger OBs betont, dass der Austausch mit anderen Kulturen, das Leben der Menschen in Ravensburg und Baden-Württemberg sehr bereichert und die Vereine hierzu wertvolle Arbeit leisten.

Markus Ewald, OB Weingarten ging in seiner Rede besonders auf die Verständigung der Kulturen ein, gerade Vereinsarbeit im interkulturellen Kontext bestärke ein friedvolles und bereicherndes Zusammenleben.

Der Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Obstbau Bodensee, Dr. Manfred Büchele hat in seiner Rede die kulturelle Vielfalt anhand unterschiedlicher Obstsorten versinnbildlicht.

Rechtsanwältin Frau Susanne Caillet stellte den Vollmond als Symbol des Friedens und Wohlstands und als Zeichen der Gemeinsamkeit dar. Zudem hat sie die Pflege der freundschaftlichen Beziehungen und Förderung der Völkerverständigung zwischen China und Deutschland in allen gesellschaftlichen Bereichen auf regionaler Ebene als wichtiges Anliegen umschrieben.

Auch auf juristischer Seite gibt es einen Grund zum Feiern. Die Gesellschaft wurde im vergangenen Jahr als Verein im Vereinsregister des Amtsgerichts Ulms eingetragen. Nun kann man mit Freude auf ein erfolgreiches Jahr seines Bestehens zurückblicken und zukünftig weitere erfolgreiche Projekte beginnen.

Im Anschluss daran folgten unterschiedliche musikalische Darbietungen. Zum einen durch die Kindern der chinesischen Sprachschule, zum anderen musikalischer Solo-Vorführungen aus dem klassischen und volkstümlichen Genre europäischen und chinesischen Musik.

Valerie Caillet in Begleitung des Klavierspiels von Xiaoyue Feng führten das chinesische Lied Molihua, Jasminblüte auf. Herr Karl Reinhald aus Friedrichshafen spielte mehrere traditionelle chinesische Lieder auf der Guzheng Harfe. Danach fand eine Qipao-Aufführung statt. Unter Qipaos versteht man traditionelle chinesische Kleider, die vor langer Zeit von wohlbetuchteren Frauen getragen wurden. Zur Aufführung wurde die traditionelle chinesische Musik gespielt. Die Qipao Gruppe ist ein fester Bestandteil des Vereins.

Zur Feier des Tages wurde das Lied GeChangZuGuo gesungen. Dieses ist nicht die offizielle chinesische Nationalhymne aber für uns Chinesen und Chinafreunde das wichtiges gemeinsam Lied, da es beschreibt, was für ein wunderschönes Land China ist.

Nach den Aufführungen wurden die Gäste unter musikalischer Begleitung von Milo Holz mit einem reichhaltigen Buffet, welches die Mitglieder des Vereins selbst erstellt haben, verwöhnt.

Gerne möchten wir uns bei dieser Gelegenheit bei den zahlreichen Helfern herzlich für ihr Engagement und ihren Eifer bedanken, nur dadurch war es möglich, ein unvergesslich schönes Fest zu feiern! Natürlich ist das Hauptziel des Vereins, die deutsch chinesische Freundschaft weiterhin auszubauen und das Verständnis für andere Kultur zu vergrößern.

                                                                                                    von Mira Nägele

Gründungsrede, Dr. Haibo XUAN, 25.09.2015

Liebe Freunde, liebe Freundinnen, liebe Rechtanwälte Susanne und Jürgen Caillet, lieber Herr Büchele,

ich begrüße alle Anwesenden herzlich!

 

Es ist endlich so weit, die ‚Deutsch-Chinesische Gesellschaft Bodensee e.V.‘ mit Abkürzung DCGB ist gegründet.

Im Februar wurde ich unter der Initiative  von Xiaowei, Chengqian, Gonghua sowie dem Ehepaar Wukun und Linlin auf die Idee gebracht zur Gründung eines chinesischen Vereins. Ein paar Wochen später, am 14. März wurde eine Sitzung zur Gründung des Deutsch-Chinesischen Vereins im Restaurant Bavendorf abgehalten. Die Sitzung war sehr erfolgreich. Die Gründungsmitglieder waren von der Idee sehr angetan. In einer Pressemitteilung in der Chinesischen Handelszeitung wurde offiziell angekündigt, dass sich ein Verein gründen will auf regionaler Ebene, um einen Beitrag zur Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen, der Völkerverständigung und gegenseitiger Wertschätzung zwischen Deutschland und China zu leisten.

Zu den Gründungsmitglieder gehören BU Xianjun (Kressbonn), CHEN Qian (Tettnang), CHEN Zhihu (Weingarten), Dr. FENG Jinfeng (Ravensburg)GONG-Müller Hua (Schlier), Dr. LIU Dan (Biberach), QU Yonggang (Friedrichshafen),  SHENG-JÖTTEN Xuhua (Markdorf), Dr. WANG Xinxing (Friedrichshafen),  WIE Limin (Tettnang), WU Kun (Weingarten), YU Liping (Ravensburg), ZHAO Linlin (Weingarten), ZHANG Ping (Ravensburg),  ZHANG Xue (Kressbonn) und ICH (Ravensburg).

Um die Arbeit reibungslos voranzutreiben, wurde ein Vorstand gebildet. Die Mitglieder des Vorstands sind Liu Dan, Qu Yonggang, Sheng Xuhua, Wie Limin, Zhang Xue, Zhao Linlin und ICH. Die Amtszeit des Vorstands beträgt 2 Geschäftsjahre.

Inzwischen haben wir zahlreiche Sitzungen hinter uns. Am 6. Juni und am 27. August müssten wir auf Anweisung des Amtsgerichts Ulm mit der Anwältin Frau Susanne Caillet das Gründungsprotokoll erneut erstellen und die Satzung entsprechend ändern.

Am 4. September wurde unser Verein endlich offiziell vom Amtsgericht Ulm eingetragen. Das bedeutet, es ist eine bedeutende Phase für unser weiteres Engagement. Es bedeutet, unser Verein ist jetzt offiziell anerkannt.

Was machen wir?

Vereinszweck ist, die freundschaftlichen Beziehungen und die Völkerverständigung zwischen China und Deutschland in allen gesellschaftlichen Bereichen auf regionaler Ebene zu fördern und zu vertiefen, besonders in den Bereichen Bildung, Kultur, Wissenschaft und Sport.

Wie machen wir?- Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  4. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen oder sonstige Vermögensvorteile aus den Mitteln des Vereins.
  5. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
  6. Der Vorstand des Vereins ist ehrenamtlich tätig. Erforderliche Aufwendungen werden auf Nachweis erstattet, ebenso Aufwendungen die für beauftragte Tätigkeiten des Vereins durch ehrenamtliche Personen entstehen und nachgewiesen werden.

 

Wer sind wir? - Mitgliedschaft

  1. Der Verein besteht aus aktiven (ordentlichen) Mitgliedern, Fördermitgliedern, sowie aus Ehrenmitgliedern.
  2. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit, sie haben jedoch die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder und können insbesondere an sämtlichen Versammlungen und Sitzungen teilnehmen.

Welche Rechte und Pflichten hat ein Mitglied?

  1. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck - auch in der Öffentlichkeit - in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.

Wie man eine Mitgliedschaft werden kann  

  1. Über den Antrag auf Aufnahme als Mitglied in den Verein entscheidet der Vorstand.

 

Mitgliedsbeiträge

Die Mitglieder sind verpflichtet, Mitgliedsbeiträge nach Maßgabe des Beschlusses der Mitgliederversammlung zu bezahlen.

Einzeln Person: 30 Euro jährlich

Familie: 50 Euro jährlich

Student/Azubi: 15 Euro jährlich

Mein Wunsch ist es, dass sich der Verein in Zukunft weiter erfolgreich entwickelt und zur Vertiefung der Freundschaft des Deutschen und chinesischen Volkes beiträgt.

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